Frohes Neues

Im echten Leben passiert gerade viel – hier im Blog eher nicht ;-)

 

Aber da heute der erste Tag des neues Jahres ist, dachte ich mir, schreibste mal ein paar Zeilen.
Unser kleines Mädchen ist nun schon siebeneinhalb Wochen alt und kann schon ganz viel! Besonders gut kann sie: Süß sein. Das äußert sich unter anderem in einem zauberhaften Lächeln und ersten Gesprächsversuchen.
Sie hält uns zwei Erwachsene ganz schön auf Trab, ist dabei aber immerhin so pflegeleicht, dass wir sie (fast) überall mit hinnehmen können.

 

Nicht nur das kleine Mädchen war dieses Jahr das erste Mal bei unserem Weihnachtsfest dabei – auch für Bolle war es das erste Mal. Beide haben sie alles gut mitgemacht und sich (in unterschiedlicher Art) am Weihnachtsbaum erfreut (Bolles Art siehe unten).

 

Den Jahreswechsel haben wir Menschen bei Freunden gefeiert, Bolle ist alleine zuhause geblieben – den haben die Knaller überhaupt nicht gestört.

Ich hoffe, dass ihr ebenfalls eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch nach 2014 gehabt habt und dass dieses Jahr für alle ein glückliches Jahr wird!

 

 

Der 09. November

Neunter November 1989: Der Fall der Berliner Mauer.


Kurze Zeit später zog Thomas mit seiner Mutter und Schwester aus der Nähe von Magdeburg in die Nähe von Hannover. Zum Studium zog er nach Bremen, wo wir am 9.11.2006 ein Paar wurden.


Und jetzt – am 09.11.2013 – kam unsere Tochter Marlene zur Welt!


Sie hielt sich exakt an ihren errechneten Termin und gab ihren Eltern so die Gelegenheit, noch letzte Dinge zu erledigen und dem neunten November eine weitere schöne Bedeutung :-)


Seit ein paar Tagen sind wir nun zuhause und gewöhnen uns an unseren neuen Alltag zu dritt!

Gardinen

Nachdem ich schon mal dabei war … habe ich den “Kinderzimmer”-Gardinen noch ein Stück bunten Stoff angenäht. Man darf nicht so genau hingucken, aber alles in allem sieht es besser aus als vorher.

     

 

 

Und außerdem habe ich neulich diese beiden hübschen Damen erstanden:

 

Ich hatte die linke bei einer Freundin bewundert, die sie kurz vorher bei Bo Concept gekauft hatte. Einem, in Bremen neu eröffneten, Designladen mit ziemlich aufdringlichen Verkäufern, aber dafür sehr hübschen Wohnaccesoires.

Neues Sofakleid

Wofür könnte der Mutterschutz besser geeignet sein als zum Sich-Mit-Der-Nähmaschine-Die-Man-Vor-Anderthalb-Jahren-Zum-Geburtstag-Geschenkt-Bekommen-Hat-Vertrautmachen?
Ich habe schon lange geplant, unserem Sofa neue Kissenbezüge zu nähen, denn erstens kann man die Kissen nur komplett in die Waschmaschine geben (immerhin geht das, das hätte ich auch schon mal eher ausprobieren können …) und zweitens finde ich Mikrofaser nur bedingt angenehm anzufassen.

 

Hier nun ein Vorher-Nachher-Bild (ich hoffe, man erkennt, dass das rechts das Nachher darstellt …):

Vorbereitungen

Der voraussichtliche Entbindungstermin rückt unaufhaltsam immer näher – was einerseits ganz toll ist, aber andererseits ab und zu leichte Panik auslöst, da unsere davor noch abzuarbeitende Liste irgendwie statt kürzer immer länger wird?!?

 

Zumindest muss unser Baby wohl, wie lange von mir befürchtet, nicht nackt herumliegen. Mittlerweile ist die Kleidungssammlung doch schon recht ansehnlich. Auf Flohmärkten und auch teilweise neu (an manchen Sachen kann man halt nicht vorbeigehen und alles bekommt man eben auch nicht gebraucht) habe ich schon einiges zusammengesucht und nun habe ich am Wochenende von meiner Cousine noch ziemlich viele geschlechtsspezifische Sachen geliehen bekommen.

 

     

  1. meine Favoriten
  2. die geliehenen Klamotten (tja, was es wohl wird …?)


Außerdem wird (Arbeitstitel) Dötz schon seit mehreren Wochen allabendlich von seiner Spieluhr beschallt – eine Ameisenbärin namens Elise, die “Somewhere over the Rainbow” abspielt, wenn man an ihrer Zunge zieht.


Hochmotiviert wie wir sind, werden wir mit Stoffwindeln wickeln (also, wenn das klappt und so …). Hierfür habe ich schon mal eine kleine Auswahl an Höschenwindeln bestellt (plus diverse Saugeinlagen und anderes Zubehör):
Vielleicht gibt es dann in ein paar Monaten mal einen kleinen Erfahrungsbericht. Stoffwindeln, deren verschiedene Wickelsysteme und Hersteller, sind nämlich echt eine Wissenschaft für sich …


Die allererste Anschaffung war übrigens tatsächlich der Kinderwagen, den wir preisreduziert gekauft haben und deshalb gleich zuschlagen mussten. Eventuell kann ich dazu dann auch noch etwas mehr berichten, wenn er erstmal im Einsatz ist :-)
Für den Babytransport mit dem Auto haben wir uns einen Maxi Cosi Pebble gegönnt und dafür und für den Kinderwagen außerdem einen Muckisack.
Von meiner Schwägerin konnten wir ein Laufgitter und anderes Nützliches übernehmen und auch ansonsten sind wir schon im Besitz diverser Kleinigkeiten, die man so benötigt.


Aber es fehlt trotzdem noch einiges. Zum Beispiel ein Babybett :-) Und ein paar Umräumaktionen müssen wir auch noch starten. Und dieses. Und jenes …
Spaß macht es aber auch und je mehr wir uns damit beschäftigen, umso größer wird die Vorfreude!

 

 

 

 

Urlaub Teil II

Auf Thomas’ Wunsch berichte ich nun auch noch von unser dreitägigen Rad”reise” :-)

 

Die Hebamme war gar nicht begeistert von unserer Idee, eine Radreise zu machen und da wurden wir auch ein wenig unsicher. Radeln sollte zwar grundsätzlich super sein, aber mit Gepäck … Nunja, wie man sieht, konnten wir trotzdem nicht ganz drauf verzichten und so kam es, dass Thomas den Großteil unseres Gepäcks schleppte und ich nur meine Klamotten. Zudem waren wir sehr entspannt und langsam im flachen Norddeutschland (von Bremen an die Oste nach Cuxhaven) unterwegs.

Wir waren so entspannt, dass wir kaum Fotos machten, es werden also nicht viele zu sehen sein.

 

Allgemein ging es mir ziemlich gut, leider hat mich das am letzten Tag etwas übermütig gemacht, so dass ich eine halbe Stunde vor unserem Ziel-Campingplatz echt total schlapp machte. Nach einem guten Abendessen und anderthalb Stunden Pause hatte ich dann aber auch wieder Energie! Am ersten Tag sind wir ca. 50km, am zweiten ca. 40 und am letzten ca. 60km gefahren.

Trotz Babybauch (siehe unten) habe ich mich auch Abend für Abend in unser altes Igluzelt begeben. Eigentlich wollten wir es ja schon entsorgen, aber unser zukünftiges Familienzelt war uns dann für die drei Nächte doch noch etwas zu überdimensioniert, so dass wir den Kauf auf später verschoben haben :-)

 

Alles in allem waren es schöne Tage und ich freue mich sehr, dass es doch noch geklappt hat, auch wenn es eine ziemlich abgespeckte Radreise-Variante war!

 

 

  1. Ein Feld :-)
  2. Ein Storch aus nächster Nähe fotografiert! Das Baby hat aber schon ein anderer gebracht …
  3. … wie hier zu sehen ist. Ich auf der Schwebefähre Osten-Hemmoor – quasi DAS Highlight unserer beschaulichen Tour.
  4. Nochmal die Schwebefähre. Der anschließende Radweg am Deich entlang war übrigens auch wunderschön (und das alles ist jetzt nicht mal ironisch gemeint).
  5. Die Nordsee … Naja – oder etwas weniger romantisch der Teil der Elbe, die dann demnächst in die Nordsee fließt.
  6. Frau Göllner einst und Frau Göllner jetzt … Ein Foto ist auf unserer Reise durch Südschweden entstanden, ich verrate jetzt nicht, welches!

3 Tage Amsterdam

Von Sonntag bis Dienstag waren wir auf einem Kurztrip in Amsterdam – haben uns wegen des sommerlichen Wetters aber eher wie in Spanien gefühlt!
Wir hatten eine schöne, aber anstrengende Zeit. In drei Tagen haben wir die Stadt fast ausschließlich zu Fuß erkundet und das, obwohl wir beide in der Regel ab 20° anfangen, über die Hitze zu schimpfen. Dementsprechend müde waren wir abends dann auch und nicht in der Lage, das Amsterdamer Nachtleben zu erkunden :-)

 

Hier eine Übersicht über das, was wir gemacht haben:

 

Sonntag
Anreise. Gegen 13h kommen wir in unserem Hotel an und freuen uns eigentlich auf ein kleines Mittagsschläfchen, allerdings können wir erst um 15h ins Zimmer. Also stellen wir zunächst unser Gepäck unter und machen uns schon mal auf den Weg, um einen ersten Eindruck von Amsterdam zu bekommen. Der erste Eindruck ist gut, aber überschattet von meiner Müdigkeit und meinem Hunger und unserem Unvermögen, ein Restaurant o.ä. zu finden, in dem wir etwas essen wollen. Irgendwann landen wir dann doch in einem Touri-Lokal und essen jeder ein ziemlich teures Sandwich. Apropos teuer: Amsterdam ist nicht gerade günstig (wobei wir jetzt auch keine größeren Anstrengungen unternommen haben, günstige Dinge zu finden). Vor allem beim Essengehen fällt einem das auf. Deshalb gibt es unten noch eine Liste an Restaurant-Empfehlungen, wo es für das Geld wenigstens was richtig Gutes gab.
Später im Hotel haben wir unseren Mittagsschlaf dann tatsächlich noch nachgeholt.
Zu unserem Hotel: Ich mache immer wieder den Fehler, zu viel zu erwarten. Irgendwie werde ich ständig enttäuscht von Hotels. Vielleicht, weil auf den Websites immer alles wunderschön aussieht und total exklusiv beschrieben wird. Jedenfalls hat mir unser Hotel, das Exchange, zwar gefallen, aber es war jetzt auch nicht DER Hit. Vielleicht hätte man ein 5-Sterne Zimmer buchen sollen (im Hotel gibt es 1- bis 5-Sterne Zimmer), aber auf den Bildern sahen auch die 1- und 2-Sterne Zimmer schön aus und der größte Unterschied zwischen den Kategorien sollte die Zimmergröße (auf die wir wenig Wert gelegt haben) sein. Nicht falsch verstehen – schlecht waren weder Hotel noch das (2-Sterne) Zimmer. Aber irgendwie auch weit entfernt von dem, was ich mir vorher so ausgemalt hatte. Und auch wieder ziemlich teuer dafür, dass noch nicht einmal Frühstück inklusive war.
Ansonsten haben wir am Sonntag hauptsächlich die Stadt auf uns wirken lassen, haben ein Eis gegessen, uns die Grachten angeschaut und konnten abends im Rotlichtviertel die Damen in den Schaufenstern bewundern, die zu meinem Erstaunen alle ziemlich gut aussahen und so wirkten, als hätten sie tatsächlich Spaß.

               

Bild 1+2: Westliche Hafeninseln – ein Tip aus dem Marco Polo Reiseführer. Dort ist es sehr idyllisch und hübsch, hat uns gut gefallen!
Bild 3: Sehr typisch für Amsterdam – es gibt keine Vorgärten, aber auf winzigstem Raum vor der Haustür werden so viele bepflanzte Kübel zusammengedrängt wie es geht. Das macht die Stadt um einiges grüner und sieht sooo schön aus!
Bild 4: Die meisten Amsterdamer Häuser sind schmal und haben deshalb auch schmale Treppenhäuser, durch die man größere Möbel nicht transportiert bekommt. Deshalb haben fast alle Häuser Giebelbalken, an denen ein Haken befestigt ist, über den man schwere Dinge an der Fassade entlang und direkt durch’s Fenster befördern kann. Davon war Thomas total fasziniert und einmal konnten wir diesen Vorgang sogar live beobachten :-)

 

Montag
Wir starten den Tag mit einem Frühstück im zum Hotel gehörigen Café (nicht sooo empfehlenswert) und gehen dann zum Noordermarkt, einem Flohmarkt, wo wir eine alte Schreibtischlampe, ein Paar Ohrringe und eine Sonnenbrille erstehen. Danach besuchen wir u.a. einen Fairtrade-Laden, den Thomas vorher rausgesucht hatte, wo wir beide fündig werden (Klamotten sind jedenfalls nicht teurer als in Deutschland).
Nun steht erst einmal Kultur auf dem Programm. Wir gehen ins Rijksmuseum, wo wir zweieinhalb Stunden verbringen (und dann gehen müssen, weil es schließt), ohne alles gesehen zu haben, was wir sehen wollten und vor allem ohne auch nur annähernd alles gesehen zu haben, was es zu sehen gab.
Was mir außer dem Rijksmuseum sehr wichtig ist, ist das Anne Frank Haus. Mit Anne Franks Geschichte habe ich mich schon in der 5. Klasse beschäftigt und in den Jahren danach habe ich ihr Tagebuch ungefähr dreimal gelesen. Ein Besuch in Amsterdam ohne ihr Versteck zu sehen ist unvorstellbar. Leider geht das vielen Menschen so, und das Haus ist klein, so dass man sehr lange anstehen muss, es sei denn, man hat vorher online Karten gekauft (was wir nicht hatten). Nun, es nützt nicht, wir stellen uns an und nach einer Dreiviertelstunde können wir das Museum tatsächlich betreten.
Leider bin ich etwas enttäuscht. Es ist so voll und viele der Leute rennen einfach nur von einem Zimmer ins nächste und unterhalten sich dabei lautstark (ich nehme mal an, dass es in den wenigsten Fällen Unterhaltungen über das Gesehene sind). Das Gefühl, von dem ich dachte, dass es sich bei mir einstellen würde, wenn ich in Annes Zimmer im Hinterhaus stehe, ist deshalb leider ausgeblieben. Auch ansonsten ist die Ausstellung im Anne Franks Haus sehr reduziert und da ich vieles schon kenne (Fotos etc.), gibt es für mich eigentlich auch nichts Neues zu sehen.
Man sollte also nicht den Fehler wie wir machen und in der Ferienzeit zur Stoßzeit das Museum besuchen. Als wir das Haus verlassen, ist es 20.30h und die Schlange sehr kurz. Hätten wir das gewusst, wären wir erst dann hingegangen, allerdings hieß es im Vorfeld, dass es ab 18h ruhiger wird und wir waren um 19h da.
Unsere Empfehlung ist also: Anne Frank Haus im Sommer erst ab 20h/20.30h aufsuchen. Es hat im Juli und August bis 22h auf und im Museum selber benötigt man eigentlich nur ca. eine Stunde, wenn man um 20.30h kommt, sollte man also genug Zeit haben.

Das Anne Frank Haus mit Menschenschlange davor. Wenn man genau hinsieht, kann man erkennen, dass die Schlange vor dem Haus rechts noch einmal einen Bogen macht und im 90° Winkel weitergeht …

 

Dienstag
Für heute haben wir uns nur den Besuch eines “speziellen” Geschäfts (dazu gleich mehr) und eine Grachtenrundfahrt vorgenommen. Um 17h geht unser Zug zurück nach Bremen.
Das spezielle Geschäft ist ein Umstandsmoden-Laden namens Belly-B. Ich bin im sechsten Monat (23. Woche) schwanger und in Bremen gibt es, soweit ich weiß, nur H&M und C&A, die Umstandsmode verkaufen. Bei Belly-B werde ich tatsächlich fündig: 4 Sommershirts (die wirklich dringend nötig sind, meine normalen Shirts bedecken kaum noch den Bauch) und ein Rock. Auf dem Weg zurück zur Straßenbahn kommen wir sogar noch zufällig an einem Kinder 2nd Hand Laden vorbei und kaufen dort ganz spontan zwei Babybodies und zwei Hosen.
Die Grachtenrundfahrt zum Abschluss unseres Kurztrips macht danach auch viel Spaß und ich komme endlich mal dazu, ein paar mehr Fotos zu schießen:

                         

Bild 1-3: Schiefe Häuser – auf dem dritten Bild kann man auch gut ein Auto sehen, was ohne Absperrung o.ä. direkt an der Gracht parkt. Davon gibt es so einige und davon fallen wohl so einige beim Parkvorgang ins Wasser.
Bild 4+5: Gerade Häuser (mehr oder weniger)
Bild 6: Räder :-)

 

Restaurant-Tips

De Bakkerswinkel
Unser Favorit:
Hier waren wir am Dienstag sehr gut frühstücken. Zudem war es verhältnismäßig preiswert. Zur Zeit befindet sich das Café/Restaurant an einer temporären Location, aber auch da war sehr gemütlich (zumindest drinnen).

Greenwoods
Klein, aber sehr nett. Auch draußen kann man gut sitzen, da sich das Restaurant direkt an einer Gracht befindet. Erst wollten wir zum Frühstück hingehen, aber es macht erst um 9.30h auf – zu spät für uns. Stattdessen waren wir spontan am Dienstag, bevor wir wieder abreisten, dort und haben Mittag gegessen.

Casa Peru
Zufällig sind wir (als ich gerade mal wieder vor Hunger fast umkam) an diesem Restaurant vorbeigekommen, von dem wir schon im Marco Polo Reiseführer gelesen hatten. Wir haben dort am Montag lecker zu Abend gegessen. Wir hatten beide das vegetarische Gericht und waren begeistert vom Geschmack. Allerdings war es relativ teuer, fanden wir.

Sherpa
Ein guter Tip aus dem Marco Polo Reiseführer. Wir waren in dem nepalesisch-tibetanischen Restaurant am Sonntag abend. Wir haben, bis es dunkel wurde, draußen gesessen, eine unter den Tischen schlafende Katze beobachtet und hatten beide ein sehr abwechslungsreiches, gut schmeckendes Gericht.

Geschenk

Während des Tatorts lag Bolle noch ganz entspannt mit uns auf dem Sofa, danach zog es ihn dann doch hinaus in den Garten – Besorgungen machen.

Wenige Minuten später kam er wieder und miaute ganz aufgeregt und nachdrücklich (Katzenbesitzer kennen die verschiedenen Maunzlaute ihrer Katzen ja irgendwann – dieses Miauen war uns bis dato noch unbekannt), so dass Thomas und ich uns natürlich sofort zu ihm umdrehten. Stolz präsentierte er uns eine gar nicht mal so kleine tote (immerhin …) Maus, die er offensichtlich für uns gefangen hatte.

 

Was haben wir daraufhin gemacht? Hysterisch geschrien? Bolle ausgeschimpft?

Nein – wir waren total gerührt: Bolle hat uns ein Geschenk gemacht! Thomas hat ihn gelobt und gestreichelt, die Maus eingesammelt und weggetan und die Blutflecken weggewischt.

Wir hoffen trotzdem, dass das nicht nochmal vorkommt …

Die Welt liegt uns zu Füßen! Äh … umgekehrt.

Seit Freitag nacht schlafen wir im Schlafzimmer 2.0!
Ich hatte ja bereits über Thomas’ Renovierungen geschrieben, aber die Farbe der Wand stand noch nicht fest und dass an dieser Wand außerdem eine riesige Schulwandkarte hängen würde, ahnte ich zwar, wusste es aber noch nicht, denn die Weltkarte war mein Geburtstagsgeschenk!

Hier der Zwischenschritt mit neuen Fußleisten, grüner Wand (ja, wir waren mutig und haben grün zu unseren blauen Vorhängen gewählt – mir gefällt’s!), der Karte, aber noch – außer dem Bett – ohne Möbel.

 

Die Karte ist übrigens niegelnagelneu vom Klett-Verlag. Ursprünglich wollten wir eine gebrauchte Karte erwerben, aber die sind entweder so zerfleddert oder so teuer oder beides, dass wir uns nie entscheiden konnten. Nun haben wir genau die Karte, die wir wollten (2,40m breit, 1,70m hoch, Die Welt physisch und brandaktuelle Ländergrenzen).

 

Ich gebe übrigens zu – eine Schulwandkarte aufzuhängen ist momentan nicht die alleroriginellste Idee (siehe z.B. hier und hier), aber Thomas mochte meinen Wandteppichplan nicht und die Karte war ein guter Kompromiss :-)

 

Und hier noch mal zwei Fotos mit Möbeln und Klamottenchaos:

     

Sie ist da!

Diese Jahreszeit, auf die wir alle gewartet haben!


Ok – nachts haben wir nur ein läppisches Grad, aber heute! Heute konnte ich mit entblößten Armen in der Sonne sitzen! Wahnsinn! Ich war regelrecht geblendet von meiner weißen Haut.

 

Meine Kamera hatte ich auch mit draußen und musste den Frühling gleich ein bißchen dokumentieren:

Und worüber ich vor Freude in die Luft springen und in die Hände klatschen könnte:

Meine Schachblume hat überlebt!!!

Natürlich bin nicht nur ich ganz begeistert vom tollen Wetter – auch Bolle kann derzeit nicht genug von der Sonne kriegen:

 

          

 

Und hier ist er noch mal, mit Spinnenwebenbart:

 

Auch auf unserem Esstisch geht es frühlingshaft zu:

 

Demnächst werde ich verraten, welche Farbe unsere Schlafzimmerwand hat …

Bis dahin genießt schon mal den Frühling :-)